Hausratversicherung Tests und Vergleiche

Wer einen eigenen Haushalt hat, sollte auch die dazugehörigen Einrichtungsgegenstände versichern. Das geht mit einer Hausratversicherung schon für wenige Euro pro Monat. Mit einer Hausratversicherung kann man sein Eigentum zwar nicht wirklich vor Diebstahl, Zerstörung etc. schützen, doch die Versicherung erstattet den materiellen Wert, sodass der Hausrat wiederbeschafft werden kann. Mit einem Hausratversicherung Vergleich findet sich die beste Hausratversicherung.

In unserem Rechner finden Sie viele Anbieter, die Sie miteinander vergleichen können. Falls Sie sich unsicher sind, welche Hausratversicherung für Sie die beste ist, nutzen Sie einfach unser kostenloses Vergleichsformular. Sie erhalten dann kostenlose und unverbindliche Expertentipps zur Hausratversicherung.

Hausratversicherung Test und Testsieger

Tests verschiedener Hausratversicherungen sind ein guter Ausgangspunkt bei der Suche nach der besten Versicherungspolice. Allerdings sollte man mehrere Tests vergleichen, denn die Vergleichskriterien unterscheiden sich. Zudem sollten Hausbesitzer bedenken, dass die Prämien abhängig von ihrem Wohnort sind. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die einzelnen Tarife mit einem Vergleichsrechner auch für die eigene Wohnsituation gegenüberzustellen.

Hausratversicherung Test 2016: Sparen Sie die Hälfte mit einer günstigen Police

Ein aktuelle Hausratversicherung Test aus dem Jahr 2016 verdeutlicht, wie vorteilhaft eine Hausratversicherung Vergleich für Versicherungskunden ist. So hat das Deutsche Institut für Service-Qualität in seiner Untersuchung festgestellt, dass zwischen den jeweils günstigsten und teuersten Angeboten der Hausratversicherung eine Beitragsdifferenz von 50 Prozent und mehr bestehen kann. Je nach Umfang der Versicherung können Verbraucher hier also sehr viel Geld sparen. Dennoch sollten die Leistungen bei der Auswahl des Tarifs nicht vergessen werden. Im Hausratversicherung Test 2016 konnten sich vier Versicherer mit einem sehr guten Ergebnis beim Preis-Leistungs-Verhältnis durchsetzen:

  • Interlloyd
  • HUK-Coburg
  • Bruderhilfe
  • VHV

Stiftung Warentest testet Hausratversicherungen

Stiftung Warentest hat zuletzt im April 2014 einen großen Hausratversicherung Test durchgeführt und die Ergebnisse in Finanztest 4/2014 veröffentlicht. Insgesamt wurden 116 Tarife von 59 Anbietern getestet. Dabei ging Stiftung Warentest von folgendem Modellfall aus: Ein 35-jähriger Mann möchte eine Hausratversicherung für sein Einfamilienhaus mit 120 qm Wohnfläche abschließen. Seine Beiträge zahlt er jährlich, Vorschäden gibt es keine.

Getestet wurden die Tarife in jeweils vier Regionen, die die meisten Versicherer in bestimmte Risikozonen einteilen:

  • 04600 Altenburg - Geringstes Risiko
  • 64289 Darmstadt - Geringes Risiko
  • 30161 Hannover - Mittleres Risiko
  • 50968 Köln - Hohes Risiko

Der Hausratversicherung Testsieger 2014 von Stiftung Warentest in Punkto Jahresbeiträge in der geringsten Risikozone war der Tarif Basis der WGV. In Altenburg hätte die Hausratversicherung jährlich 99 Euro gekostet. Anders dagegen in Darmstadt, wo die Versicherung des gleichen Hausrats jährlich 133 Euro gekostet hätte. In Köln wären es sogar 226 Euro gewesen. Die Plätze zwei und drei gingen an den Tarif Plus der Asstel und Optimal Komfort der Bayerischen.

In der Zone mit geringem Risiko, in diesem Fall Darmstadt, sieht die Lage anders aus. Hier wurde der Tarif Standard der Domcura Stiftung Warentest Testsieger, gefolgt von Optimal Komfort der Bayerischen und Hausrat der Hannoverschen. Die Beitragsspanne ist hier mit 115 bis 120 Euro im Jahr ziemlich klein.

Hannover gehörte in diesem Test zur mittleren Risikozone. Auch hier konnte Domcura mit dem Tarif Standard den Titel Testsieger in der Kategorie Jahresbeiträge erringen. Die nachfolgenden Plätze belegten der Tarif Basic der Ammerländer und Vit der GVO. Die Jahresprämien der drei Anbieter lagen zwischen 115 und 135 Euro im Jahr.

Ähnlich sieht es in Köln aus. In der Zone mit hohem Risiko wurde erneut der Tarif Standard der Domcura Testsieger, gefolgt von Vit der GVO. Der dritte Platz ging an InterRisk mit dem Tarif XXL. Auch hier lagen die jährlichen Beiträge mit 161 bis 176 Euro nah beieinander.

Im Hausratversicherung Test der Stiftung Warentest standen hauptsächlich die Beiträge im Fokus. Grundbedingung war natürlich, dass der Versicherungsschutz den wichtigsten Grundschutz bietet. Ökotest hat ebenfalls im April 2014 einen Hausratversicherung Test durchgeführt, den Fokus dabei allerdings hauptsächlich auf den Leistungsumfang gelegt. Im Ökotest Test 2014 gab es gleich sechs Testsieger. Es handelte sich dabei um Tarife der Gegenseitigkeit Oldenburg (GVO), Maxpool, Medien, Ostangler Brandgilde und InterRisk, welche gleich mit zwei Tarifen Testsieger wurde.

Hausratversicherung Test: Das sollten Sie beachten!

Wie jede Versicherungsart werden auch Hausratversicherungen regelmäßig getestet. Es ist immer wichtig, möglichst aktuelle Tests zu suchen, da sich die Versicherungsbedingungen von Hausratversicherungen relativ häufig verändern, und das in der Regel zum Vorteil des Versicherungsnehmers. Eine Hausratversicherung, die in einem Test vor vielen Jahren noch durchgefallen ist, könnte also in einem aktuellen Check vielleicht sogar Testsieger sein.

Außerdem sollte man mehrere Testergebnisse miteinander vergleichen. Die Leistungen einer Hausratversicherung sind in einem bestimmten Tarif eines Anbieters bundesweit gleich. Es ist für den Versicherungsschutz also egal, ob man seinen Wunschtarif in Berlin oder München abschließt.

Das Problem, welches beim Vergleich von Tests von Hausratversicherungen besteht ist, dass die Prämien sowohl von der Wohnfläche, als auch der Deckungssumme und vor allem dem Wohnort beeinflusst werden. Daraus folgt, dass eine Hausratversicherung für eine 80 qm Wohnung in München möglicherweise eindeutiger Testsieger ist, derselbe Tarif allerdings für die Versicherung einer 30 qm Wohnung in Dortmund nicht zu empfehlen ist, weil die Prämien im Vergleich signifikant höher sein können.

Um die beste Hausratversicherung anhand von Testergebnissen zu finden, sollte man also darauf achten, dass der versicherte Musterhaushalt in etwa dem eigenen ähnelt. Der Vergleich von verschiedenen Bewertungen hilft außerdem dabei, die interessantesten Anbieter und Tarife einzukreisen, denn wenn ein Tarif in unabhängigen Tests trotz unterschiedlicher Vorannahmen immer gut abschneidet, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass diese Hausratversicherung auch am eigenen Wohnort eine Empfehlung verdient hätte.

Kosten für eine Hausratversicherung

Wie der Test von Stiftung Warentest gezeigt hat, muss eine Hausratversicherung nicht viel kosten. Die im Test angenommene Wohnfläche ist mit 120 qm schon ziemlich groß. Trotzdem waren gute Tarife schon für unter 100 Euro pro Jahr zu bekommen.

Studenten, Auszubildende oder Geringverdiener leben meist in deutlich kleineren Wohnungen, wodurch die Hausratversicherung natürlich auch günstiger wird. Tatsächlich gibt es hier Angebote, die nicht mehr als 30 Euro im Jahr kosten. Man kann seinen gesamten Hausrat demnach schon ab 2,50 Euro pro Monat versichern. Besonders für Menschen mit geringem Einkommen lohnt sich eine Hausratversicherung, denn 2,50 Euro pro Monat ist nicht viel Geld, wenn man bedenkt, wie schwierig es sein würde, den gesamten Hausrat neu anschaffen zu können.

Für nur etwas mehr Geld gibt es wirklich gute Hausratversicherungen für Singles, Geringverdiener, Azubis oder Studenten. Für etwa 50 Euro pro Jahr bekommt man eine Hausratversicherung mit einem sehr umfangreichen Leistungskatalog. Oftmals ist auch eine Fahrradabsicherung mit enthalten, die sehr wichtig sein kann.

Die genauen Kosten einer Hausratversicherung kann man problemlos mittels eines Vergleichsrechners im Internet herausfinden, da dieser die Prämien anhand der angegebenen Daten des Versicherungsnehmers und des zu versichernden Hausrats ermittelt.

Hausratversicherung Vergleich: Wie finde ich die beste Hausratversicherung?

Die beste Hausratversicherung findet man mit einem Tarifvergleich. Im Internet gibt es viele Vergleichsrechner, mittels derer man die Jahresprämien für die Versicherung des eigenen Hausrats bei den unterschiedlichen Anbietern ermitteln kann. Beim Vergleich ist neben den Prämien aber vor allem auf den Leistungsumfang zu achten, denn hier gibt es teils enorme Unterschiede.

Vor einem Vergleich sollte man sich überlegen, welche Leistungen für einen persönlich besonders wichtig sind. Wer auf sein Fahrrad angewiesen ist, sollte unbedingt darauf achten, ob eine Fahrradabsicherung im Leistungskatalog enthalten ist.

Große Unterschiede gibt es auch bei der Versicherung von Wertsachen. Diese sind nämlich in der Regel nur bis zu einem bestimmten Prozentsatz der Versicherungssumme versichert. Wer im Besitz mehrerer Wertsachen ist, sollte unbedingt auf einen hohen Prozentsatz achten oder eine Hausratversicherung abschließen, die Wertsachen mit einer hohen pauschalen Versicherungssumme versichert.

Beim Vergleich sollte man außerdem die Höhe der Versicherungssumme richtig wählen. Empfohlen werden 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, der tatsächliche Wert des Hausrats kann allerdings höher liegen. Wird die Versicherungssumme zu niedrig angesetzt, dann liegt eine Unterversicherung vor. Diese hat zu Folge, dass der Versicherer bei einem Schaden nur anteilig für die anfallenden Kosten aufkommt. Deshalb ist es ratsam die Deckungssumme sorgsam zu berechnen.

Die Versicherungssumme sollte sich aus dem Wiederbeschaffungswert des gesamten Hausrats ergeben. Idealerweise nimmt man sich einen Zettel, geht damit durch die ganze Wohnung und notiert darauf die Wiederbeschaffungskosten des gesamten Hausrats. Dazu zählen sämtliche Möbel, Elektrogeräte, Bücher, Küchenutensilien, Kleidung, Teppiche, Bilderrahmen, Handtücher und überhaupt alles, was gestohlen oder zerstört werden könnte.